Im November 2011 hat der bisher jüngste Workshop stattgefunden.
Wir stellen vor:

Die Traumsucherin, Ivan der Zauberer, Sämi, Mio, Die Schäferin, Miitrimi
Es ist immer sehr bereichernd, wenn auch ein Mann in der Gruppe mitarbeitet. Hier der Text von P.I.:
Ein paar Gedanken, zusammen mit Ivan meiner Puppe, die ich in diversen Stunden erschaffen habe.
Ja, es kann manchmal sehr schwierig sein, in die Rolle eines andern zu schlüpfen und die Welt aus seiner Sicht zu sehen. Vielleicht ist seine Welt etwas anders als meine Welt. Wie waren wir doch in der Kindheit ungezwungen, konnten ohne viel wenn und aber mit Kasperlitheater spielen, die Stimme verstellen, also in eine andere Person hineinschlüpfen. In all den Jahren habe ich mich so verändert, dass ich eigentlich Mühe hatte, jetzt wieder mit einer Puppe zu spielen, mich auszudrücken, da muss ich mich erst wieder damit auseinandersetzen - die Zeit wird kommen.
Zwei Tage später: Nochmals besten Dank für den sehr eindrücklichen Kurs. Die 3 Tage haben mir sehr gut getan. Heraus aus dem hektischen Alltag in eine etwas besinnlichere Welt. Jeder vertieft in die Arbeit mir der Puppe Wie ich bei mir festgestellt habe, wurde da etwas geboren, das aus dem Innersten kam, unbewusst gesteuert. Das mit dem Namen geben ist eine ganz spezielle Sache und braucht sicher auch seine Zeit. Es ist komisch, wieso wir uns während dem Arbeiten an der Puppe nicht auch mit dem Namen beschäftigen, erst fast am Ende oder noch nicht.
Der Tag nach dem Kurs ist mir fast leer vorgekommen, mir hat die Puppen-Kurs-Familie gefehlt. Obschon es bei der Arbeit ruhig war und sich jeder in seine Figur vertiefte, hat uns doch ein inneres Band miteinander verbunden. Meine Puppe Ivan hat noch am Sonntag Abend eine neue Frisur bekommen. Wenn ich ihn so anschaue, so gleicht er mir vom Innersten her jetzt so wie er ist. Er hat auch seinen Platz bekommen und wurde von mir voll und ganz akzeptiert, braucht halt auch seine Zeit
P.I